09.12.15

Einab im Dezember - Filz-Korb DIY


Und wieder einmal darf ich stolze Gastgeberin der Blog-Parade "Einfach.nachhaltig.besser.leben" [Einab] sein! Maria, Marlene, Zora, die Zwergenmama und ich wollen dem Thema Nachhaltigkeit eine breitere Basis verschaffen und BloggerInnen mit grünen Themen über unsere Blog-Parade vernetzen. Wie das bisher aussah könnt ihr auf Pinterest nachschauen. Mehr Infos findet ihr hier. Mitmachen kann wie immer jeder mit eigenem Blog: einfach unten über Inlinkz selbstständig verlinken (bitte achtet auf den korrekten Backlink). Eine neue Pinterest-Wand wird es auch geben. 

Mit meinem ersten Einab-Beitrag bin ich erst einmal sehr unweihnachtlich unterwegs. Wie meine letzten Beiträge zeigen, bin ich ja gerade zum Ordnungs-Apostel geworden (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Im Zuge der Ordnerei fiel mir auf einmal auf, dass in meiner Wohnung ein frappierender Mangel an Ordnungssystemen (Körben, Kisten, Schachteln, ...) herrscht. Wer hätt's gedacht: Um Ordnung zu halten, braucht man Dinge, mit denen man Ordnung halten kann! Vor allem meine Schubladen und Schränke sind diesbezüglich in einem desolaten Zustand: Alles wird mehr oder minder hineingeschoben oder -gelegt, in der Hoffnung, dass das Krempel-Tetris den ersten Versuch, etwas herauszuziehen, überlebt. Nun, dem soll nun ein Ende gesetzt werden. Aber weil ich erstens zu geizig sparsam bin, um mir Unmengen an fancy-schmancy Körbchen und Kistchen zu kaufen, und weil zweitens solche Körbchen und Kistchen bei den üblichen Händlern kaum nachhaltig, fair und plastikfrei produziert werden, mache ich sie mir selber. Den Anfang macht dieses wunderbare, weil unübertroffen einfache Filz-Körbchen.

Filz-Korb selber machen

Zugegeben, "from scratch" kann man diese Kiste nicht machen. Man benötigt ein viereckiges Stück dicken Filz. Ich vermute aber, dass sehr dicker oder mehrlagiger Stoff den selben Dienst tut, und den findet die eine oder der andere vielleicht in seiner Bastelkammer... (Mein Filz war ein weitergegebenes Stück Bastelfilz und wartete in meinem Schrank seit guten drei Jahren auf seinen großen Augenblick.)

Das Filzstück wird auf die gewünschte Größe zugeschnitten. An allen vier Ecken wird nun ein Quadrat abgeschnitten. Das rote Rechteck ergibt die Grundfläche eurer Box.

Grundfläche

Dann werden die aneinanderstoßenden Seiten der Quadrate von außen zusammengenäht.

zusammennähen

Einfach so. Ohne Schnickschnack.

zusammennähen

Verriegelt Anfang und Ende eurer Nähte.

Nähte verriegeln

Fertig.

das fertige Körbchen



Dieses eher praktische als schmücke Kistchen enthält jetzt mein Nähzubehör in einer Kommode. Wenn ich die Nähmaschine auspacke, hole ich einfach das Kistchen hervor und von Maßband bis Mini-Schraubschlüssel ist alles griffbereit.
Viel Spaß beim Nachmachen! Und wenn ihr die Box aus anderem Stoff schneidert, verlinkt Euch doch. Ich bin gespannt, wie das dann aussieht.

Übrigens: Für viel Geld kann man sich das Ganze auch in schick kaufen: link. Verrückte Welt... :)

Einab im Dezember







Pinterest

Kommentare:

  1. Der Filzkorb ist toll geworden! Ich wünsch der Linkparade trotz Weihnachtstrubel wieder viele schöne Beiträge. Demnächst kommt auch wieder eine Zusammenfassung bei mir im Blog.
    Viele Grüße,
    Marlene

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  2. So, lange genug habe ich die Blogparade nur mitgelesen, diesmal möchte ich selbst mitmachen! Ob es funktioniert hat, meinen Link hinzuzufügen? Ich hoffe es doch! :-D

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  3. Schön, dass ich euch und eure Linkparade entdeckt habe. Ich verweile noch ’ne Weile...
    Ich hoffe, meine Beiträge passen, wenn nicht, fühlt euch frei zu selektieren...
    Ich mache viele Upcycling DIY's und es folgen in Zukunft noch mehr auf meinem Blog. Was hält ihr eigentlich generell von Beton-Projekten? Ich habe lange recherchiert und nichts dazu gefunden ob Beton ›umwelt-unfreundlich‹ ist. Was hält ihr davon?

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    1. Hallo Anyuta,
      schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast :-)
      Mit der Frage, ob Beton nachhaltig ist, befasse ich mich zum ersten Mal. Grundsätzlich denke ich, dass jedes DIY-Projekt, egal aus welchem Material, der gekauften Alternative vorzuziehen ist. Insofern sind Deine Beton-Projekte schon nachhaltig.
      Wenn ich mir aber die Rohstoffe anschaue, aus denen Beton besteht (v.a. (Quarz-) Sand), dann stellt sich schon die Frage, wo der her kommt. Ein erster Blick ins www: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/raubbau-an-einem-wichtigen-rohstoff-sand-wird-zur-schmuggelware/8301722.html, http://www.ingenieur.de/Themen/Klima-Umwelt/Der-Sandverbrauch-fuehrt-Raubbau-an-Natur.
      Hinzu kommt, dass die meisten Strände gar nicht mehr aus Sand, sondern aus pulverisiertem Plastik bestehen, was ja wie bekannt in Massen auf den Weltmeeren treibt. Dadurch wird Sand "verdrängt" und der Abbau wieder schwieriger und gefährlicher.
      Das ist der erste Eindruck, den ich mir als Laie verschaffen kann. Was Recycling-Möglichkeiten usw. angeht, habe ich keine Ahnung. Wenn Du darüber mehr recherchieren könntest, würde mich das sehr interessieren. Und das passt dann auch wieder wunderbar zu Einab ;-)
      alles liebe,
      frederike

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  4. Bin diesen Monat auch dabei und zwar mit einer Aussortieraktion mit einer Spendenaktion für Rettet das Huhn. :) Die ganze Sache geht über den kompletten Jänner. Jeden Tag ein Gegenstand mit einigen Hintergrundinfos über Hühner, die ich selber als ziemlich interessant ansehe. Links werde ich gleich nachliefern. ^^

    LG von der Rabin

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  5. Hmm... seltsam InLinkz lässt mich zu. Ich hätte keinen Backlink? Liegt es daran, dass ich zur Sammelseite verlinkt habe? Sorry, ich hänge die Links hier an und hoffe, es ist in Ordnung so.

    https://moorlicht.wordpress.com/2016/01/01/drei-zum-preis-von-einem/
    https://moorlicht.wordpress.com/2016/01/01/tag-1-weltempfaenger/
    https://moorlicht.wordpress.com/2016/01/02/tag-2-dreidimensionales-bild/

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