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02.05.16

Schatztruhe in Rosa

Ein Geschenk für eine Kita-Freundin zum dritten Geburtstag sollte her - ein Bastelnachmittag stand an. Meine Große liebt es momentan, Sachen zu packen: Rucksäcke, Einkaufstaschen, aber besonders kleine Kistchen und Kästchen. So entstand die Idee, eine kleine Schatztruhe zu basteln. 
Im Bastelschrank fanden wir zwei kleine Bonbondöschen, niedlich, stabil und perfekt für die Hosentaschen. Gemeinsam haben wir sie mit Nagellack bepinselt (da zahlt sich der verrückte Farbrausch der Mama mal aus). Auf den noch feuchten Lack haben wir Glitzersteine und Sticker gedrückt. Ist der Lack trocken, hält das sehr gut. Hinein hat meine Große alle möglichen "Schätze" aus dem Bastel-Fundus gesammelt. Die zweite Schatztruhe ist übrigens für sie selbst. Und ganz im Geheimen bin auch ich von all dem rosa-pastell-glitzer schlicht bezaubert. 

Glitzer Schatztruhe DIY


verlinkt bei Einab

09.12.15

Einab im Dezember - Filz-Korb DIY


Und wieder einmal darf ich stolze Gastgeberin der Blog-Parade "Einfach.nachhaltig.besser.leben" [Einab] sein! Maria, Marlene, Zora, die Zwergenmama und ich wollen dem Thema Nachhaltigkeit eine breitere Basis verschaffen und BloggerInnen mit grünen Themen über unsere Blog-Parade vernetzen. Wie das bisher aussah könnt ihr auf Pinterest nachschauen. Mehr Infos findet ihr hier. Mitmachen kann wie immer jeder mit eigenem Blog: einfach unten über Inlinkz selbstständig verlinken (bitte achtet auf den korrekten Backlink). Eine neue Pinterest-Wand wird es auch geben. 

Mit meinem ersten Einab-Beitrag bin ich erst einmal sehr unweihnachtlich unterwegs. Wie meine letzten Beiträge zeigen, bin ich ja gerade zum Ordnungs-Apostel geworden (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Im Zuge der Ordnerei fiel mir auf einmal auf, dass in meiner Wohnung ein frappierender Mangel an Ordnungssystemen (Körben, Kisten, Schachteln, ...) herrscht. Wer hätt's gedacht: Um Ordnung zu halten, braucht man Dinge, mit denen man Ordnung halten kann! Vor allem meine Schubladen und Schränke sind diesbezüglich in einem desolaten Zustand: Alles wird mehr oder minder hineingeschoben oder -gelegt, in der Hoffnung, dass das Krempel-Tetris den ersten Versuch, etwas herauszuziehen, überlebt. Nun, dem soll nun ein Ende gesetzt werden. Aber weil ich erstens zu geizig sparsam bin, um mir Unmengen an fancy-schmancy Körbchen und Kistchen zu kaufen, und weil zweitens solche Körbchen und Kistchen bei den üblichen Händlern kaum nachhaltig, fair und plastikfrei produziert werden, mache ich sie mir selber. Den Anfang macht dieses wunderbare, weil unübertroffen einfache Filz-Körbchen.

Filz-Korb selber machen

Zugegeben, "from scratch" kann man diese Kiste nicht machen. Man benötigt ein viereckiges Stück dicken Filz. Ich vermute aber, dass sehr dicker oder mehrlagiger Stoff den selben Dienst tut, und den findet die eine oder der andere vielleicht in seiner Bastelkammer... (Mein Filz war ein weitergegebenes Stück Bastelfilz und wartete in meinem Schrank seit guten drei Jahren auf seinen großen Augenblick.)

Das Filzstück wird auf die gewünschte Größe zugeschnitten. An allen vier Ecken wird nun ein Quadrat abgeschnitten. Das rote Rechteck ergibt die Grundfläche eurer Box.

Grundfläche

Dann werden die aneinanderstoßenden Seiten der Quadrate von außen zusammengenäht.

zusammennähen

Einfach so. Ohne Schnickschnack.

zusammennähen

Verriegelt Anfang und Ende eurer Nähte.

Nähte verriegeln

Fertig.

das fertige Körbchen



Dieses eher praktische als schmücke Kistchen enthält jetzt mein Nähzubehör in einer Kommode. Wenn ich die Nähmaschine auspacke, hole ich einfach das Kistchen hervor und von Maßband bis Mini-Schraubschlüssel ist alles griffbereit.
Viel Spaß beim Nachmachen! Und wenn ihr die Box aus anderem Stoff schneidert, verlinkt Euch doch. Ich bin gespannt, wie das dann aussieht.

Übrigens: Für viel Geld kann man sich das Ganze auch in schick kaufen: link. Verrückte Welt... :)

Einab im Dezember







Pinterest

15.09.15

Apfel-Essig selber herstellen

Und was wurde nun aus dem Apfel-Essig-Experiment? Ein Erfolg, würde ich sagen. Nach guten drei Wochen steht die Mischung noch immer auf dem Küchentisch und gärt so vor sich hin. Und ist Essig geworden. Jeden Tag riecht der Essig saurer, der Essig reift nach. Mein Fazit: Essig machen ist super einfach. Nie mehr Apfelschalen entsorgen!
Hier einmal zusammengefasst, wie ich das Ganze gemacht habe:

Apfel-Essig selber herstellen


Ansetzen

Apfelschalen und Kerngehäuse in ein weithalsiges Gefäß geben. Mit 1 - 2 Esslöffeln Zucker verrühren und mit Wasser aufgießen. Das Gefäß abdecken, aber nicht luftdicht verschließen.

1. Woche

Täglich die Mischung kontrollieren und umrühren. Dabei immer einen sauberen Löffel nehmen und das Gefäß nie luftdicht abschließen. 

Apfelessig 1

Übrigens: Das Glas hier ist bei weitem nicht so voll wie am Anfang. Nach einiger Unsicherheit habe ich dann doch etwas Wasser wieder ausgeschüttet, einerseits weil ich nicht wollte, dass das Glas überschäumt, andererseits weil die Wasser-Oberfläche so größer ist und mehr Sauerstoff an die Flüßigkeit kommt, was bei der Essigherstellung ja durchaus gewünscht ist. 

2. Woche

Die Apfelschalen abseihen. Das Gröbste ist geschafft, nun hin und wieder umrühren und kontrollieren, bis der Essig die gewünschte Reife erreicht hat. 
An der Oberfläche bildet sich manchmal eine trübe Schicht. Das ist die sogenannte Essigmutter, also die Essigbakterien. Man kann sie einfach unterrühren und bei Bedarf den Essig nochmals abseihen.

Apfelessig 2


Und das war's auch schon. Aus anderen Obstresten kann man ebenfalls Essig herstellen. Es gibt im Netz ganz viel Infos zur Essigherstellung und -verwendung, aber das Grundprinzip ist ganz einfach: Obstsaft so lange vergären lassen, bis er Essig ist. 
Auch wenn einem die guten Eigenschaften des Essigs ja bekannt sind, tut sich mir doch gerade eine ganz neue Welt auf. Wofür ich meinen Essig jetzt alles verwenden kann! 

- Kochen
- eigenes Putzmittel herstellen
- Weichspüler
- Haarwäsche
- Kosmetik
- Naturheilkunde

Apfelessig abseihen

Der Möglichkeiten sind mannigfach. Und ich muss nicht einmal sparen, denn ich kann mir Essig ja nun in rauen Mengen jederzeit selbst herstellen. Über die weitere Verwendung werde ich hier natürlich immer wieder berichten ;-) 
Und weil dieses Projekt erstens erfolgreich, und zweitens irgendwie total nachhaltig ist, verlinke ich es bei Einab, das diesen Monat bei Maria Widerstand stattfindet. 

27.05.15

Schmetterlings-Ring

Schon immer habe ich Schmetterlinge geliebt. In besonderen Momenten meines Lebens habe ich sie gesehen, und diese Bilder tief im Gedächtnis behalten. Diese fragilen, leichten Wesen, die wie Elfen über eine Blütenwiese gleiten, scheinen Fröhlichkeit und Heiterkeit auszustrahlen. Sie stehen wie kein anderes Tier für Veränderung, Neuanfang, Leichtigkeit. Ein leichtes Herz, ja, das wünsche ich mir gerade sehr. 

Ring selber basteln

Als mir heute beim Aufräumen eine meiner Lieblingstassen zu Bruch ging, konnte ich nicht mehr - ich habe losgeheult wie ein Schlosshund. Ich konnte mich gar nicht beruhigen, und mir ging auf, wie schwer es mir fällt, mir selbst zu verzeihen. Ob es an meiner Erziehung oder an meinem Temperament liegt, das weiß ich nicht. Aber irgendwie kam diese Erkenntnis heute wie eine Erleuchtung über mich. Lerne Dir selbst zu verzeihen, lerne Deine Fehler anzunehmen, und mach einfach da weiter, wo Du gerade bist. Liebe Dich selbst. 
Gerade das Aufräumen ist bei mir ja ein großes Thema. Ich ärgere mich, dass ich es einfach nicht schaffe, Ordnung zu halten. Aber ich habe zwei blinde Augen, wenn ich über meine eigene Schusseligkeit hinwegsehe. Warum? Traue ich mir selbst nicht mehr zu? Es ist eine eigentümliche Verdrängung, die ich da vollziehe, die nichts mit Nachsicht zu tun hat. Ich ignoriere schlicht die negativen Gefühle, die mich ob meiner Unzulänglichkeit überkommen. Mein Bauch sagt mir ziemlich genau, dass schlampern und schlusen, lümmeln und gammeln mir einfach nicht gut tun. Aber dennoch drücke ich beide Augen zu im Glauben, mir etwas Gutes zu tun, wenn ich nicht meine Arbeiten erledige. Diese Verdrängung aber macht mich noch unzufriedener, und - let's face it! - sorgt für immer weniger Selbstvertrauen in meine Fähigkeit, mein (Haushalts-)Leben auf die Reihe zu kriegen. 
Als ich mal wieder bei der FLY Lady vorbeischaute, um mir gute Tipps zu holen, stieß ich auf einen Beitrag zum Thema Prokrastinieren. Der traf. Mir ging auf, dass es offensichtlich auch bei mir eine Verbindung zwischen Prokrastination und mangelnder Selbst-Liebe gibt. Auch wenn es schwer ist, das einzugestehen. Auch wenn andere vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ob dieser Über-Psychologisierung schnell das Weite suchen. Auch wenn es vielleicht nur die halbe Wahrheit ist. Aber in mir hat es was zum Klingen gebracht. Mir ging auf, dass vieles, was ich vor mir herschiebe, aus Angst oder Scham liegenlasse. Aus Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden, aus Scham, weil es jetzt schon weit über der Deadline liegt. Aus Angst, das alles nicht zu schaffen, und daher am besten gleich zu resignieren. In Kombination mit diesem Beitrag kam ich zu dem Schluss, dass das, was mir vielleicht gerade am meisten fehlt, echte Selbstliebe und Selbst-Vergebung ist. Als Gegenpol zur Unterdrückung und Verdrängung von schlechten Gefühlen und Handlungsweisen. 
Und so habe ich mich heute zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hingesetzt, und etwas nur für mich geschaffen. 

Filz Ring

aufnähen

Filz Ring

Der Schmetterling besteht aus rotem und gelben Filz. Auf die Flügel habe ich den Körper mit einfachen Stichen aufgenäht, die Flügel habe ich mir einem Knopflochstich umsäumt. Zuletzt habe ich die Fühler mit einfachen Rückstichen aufgestickt und die Flügel mit einigen Knötchenstichen (french knot) verziert. Den Schmetterling habe ich dann auf einem alten Ring angebracht, den ich mal auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Es sind zwei Wildleder-Riemen, die durch eine Schlaufe zusammengehalten werden. Er eignete sich perfekt zum Aufnähen meines Schmetterlings. 

Talsiman

Auch wenn er etwas kindlich aussieht, es war eine Genugtuung, diesen Ring für mich selber zu basteln. Eine Art Talisman, der mich an heute erinnern soll. Ein Symbol für Veränderung und Selbst-Akzeptanz. 
Von mir für mich. 

11.05.15

Socken Stopfen

Maria hat ja die wunderbare Blog-Parade Fix it! initiiert. Reparieren ist tatsächlich eine sehr gute Möglichkeit, seinen Alltag sehr viel nachhaltiger zu gestalten. Müll wird vermieden, Material gespart, und nicht zuletzt wird einem der eigentliche Wert eines Gegenstandes erst so richtig bewusst, wenn wir ihn selber bearbeiten. 
Aber was ist mir Socken? Stinknormalen Baumwoll-Socken von Hasi&Mausi? Macht es heute überhaupt noch Sinn, Socken zu stopfen?

das Loch in der Socke

Erstens habe ich die hohe Kunst des Stopfens tatsächlich nie gelernt. Zweitens würde es, wenn ich es denn machte, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Drittens wäre dann der Arbeitsaufwand im Verhältnis zur geretteten Socke sehr hoch. Umweltbewusstsein und Konsumverzicht hin oder her, so weit geht die Liebe dann doch nicht. - Oder?
Manchmal liebe ich es, Philosophin zu sein! Wir Philosophen machen aus allem eine Prinzipienfrage, und erheben auch etwas so beschämend Triviales wie ein Loch in der Socke zu einer ethischen Grundsatzfrage. Wenn die Maxime "Fix it!" gilt, dann gilt sie absolut. Da darf ich dann auch vor einer Socke nicht scheuen. Wenn mir hingegen der Arbeitsaufwand zu hoch erscheint, und ich daher die Socke nicht repariere sondern mir neue Strümpfe kaufe, dann gilt die Maxime "Fix it!" wohl doch nicht absolut. Es gibt dann eine Art Ausnahmeklausel: "Fix it! - Es sei denn, der Arbeitsaufwand ist zu hoch". Und hier liegt das Problem. Wann ist denn der Arbeitsaufwand zu hoch? Das ist ja recht subjektiv, und für viele ist der Arbeitsaufwand schon bei einer Jeanshose zu hoch. Welche Bewertungsmaßstäbe legen wir zugrunde, wenn wir zu hoch oder akzeptabel festlegen: Monetäre? Ideelle? Ökologische?
In unserer Gesellschaft herrscht ganz klar die ökonomische Rationalität. Eine kleine Rechnung:
Sagen wir, ich bekomme einen Mindestlohn von 8 Euro die Stunde. Meine Socke zu stopfen dauert etwa 15 Minuten. Die Socke erhält damit den Wert von 2 Euro ohne Material, wenn ich nur nach meinem Stundenlohn gehe. So gesehen kostet ein Paar Socken 4 Euro. Nun erinnere ich mich, dass ich meine Socken damals im Fünferpack für 8 Euro gekauft habe - eine Socke kostet also eigentlich nur 80cent. Ich zahle pro Stopf-Vorgang 1,20 Euro drauf. Somit handele ich (ökonomisch) irrational, wenn ich meine Socke stopfe, anstatt neue Socken zu kaufen. 
Quod erat demonstrandum: Genau dieser Mechanismus sorgt dafür, dass alle Welt nur noch wegschmeißt und neukauft, anstatt zu reparieren. Weil die Ware so billig ist, dass sich Reparieren nicht mehr lohnt, und weil wir ökonomische Nutzmaximierer sind. Und das ist das Problem mit nicht-absoluten Maximen.
"Fix it!" macht auch vor Socken nicht Halt. Das heißt aber nicht, dass man sich das Leben nicht trotzdem vereinfachen kann: Meine Socke kam kurzerhand unter die Maschine, so zusammengelegt, dass das Loch "weggefaltet" war, zweimal rübergesteppt, fertig! Geschätzte Zeit: 2 Minuten. Also durchaus noch rational. Das Ergebnis hält bestimmt nicht für die Ewigkeit, aber es ist erstaunlich unauffällig. Und wenn ich meinen Socken damit das Leben ein wenig verlängere, dann hat es schon seinen Zweck erfüllt. 

Socken Stopfen

Loch wegfalten

zickzacksticke und steppen


Socken stopfen vorher nachher

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verlinkt bei: fix it - reparieren ist nachhaltig, Einfach.nachhaltig.besser.leben (Einab)

[Einab] im Mai

Als wir die Link-Part einfach.nachhaltig.besser.leben [Einab] gestartet hatten, hoffte ich, dass ein paar Leutchen ihre Beiträge teilen, ein paar BloggerInnen sich verlinken und vielleicht ein paar mehr Leser auch auf meinen Blog finden. Ich hatte nicht mit dem wahrhaft überwältigendem Erfolg gerechnet (wenn auch natürlich stillschweigend erhofft). 54 Beiträge in einem Monat, im ersten Durchlauf, das sind fast zwei Beiträge am Tag. Ich kann es nicht anders sagen: Ich bin geplättet! 

Ich danke Euch allen von ganzem Herzen! 

Allen, die mitgemacht haben und wieder mitmachen wollen. Und meinen wunderbaren Mit-Bloggerinnen, Zora, Maria, Marlene und die liebe Zwergenmama, die gemeinsam mit mir dieses Projekt ins Leben gerufen haben. 
Die Link-Parade sollte ein Stein des Anstoßes werden, um über mehr Nachhaltigkeit und alternative Lebensweisen im Alltag nachzudenken. Wir dachten uns, dass es doch viele Blogger und Bloggerinnen gibt, die sich mit solchen Themen auseinander setzen, und dass es doch schön wäre, diese Leute "an einen Tisch" zu holen. Wir wollten vernetzen, informieren, Kontakte knüpfen und generell einen Platz schaffen, in dem sich jeder über grüne Themen austauschen kann. Ich denke, das ist gelungen. 
Nur gemeinsam wird sich eine Veränderung in dieser Welt einstellen. Und zu sehen und zu erfahren, dass es viele Menschen gibt, die genau an dieser Veränderung mitwirken und dass wir einen Platz anbieten können, an dem sich ihre Ideen sammeln können, ist einfach wunderbar!
Ich freue mich sehr auf die zweite Runde, die im wunderschönen Monat Mai bei der Zwergenmama gehostet wird. Also dann, auf ein Neues!


10.04.15

Neue Link-Party

Da ist etwas am Planen, am Brodeln, in geheimen Hinterzimmerchen am Tuscheln, Mails am Fliegen und Flattern. Jetzt endlich ist es so weit:

Es gibt eine neue Link-Party.


Einfach, nachhaltig, besser leben. Das ist Titel und Thema der neuen Blog-Parade, die ich gemeinsam mit Maria, Marlene, Zora und der Zwergenmama hoste. Einmal im Monat für 30 Tage wird die Link-Party offen sein für alle grünen DIY-Ideen und urbanen Selbstversorger da draußen. Verlinkt Euern Beitrag hier im Kommentar, und ich füge Euch ins Pinterest Board ein. Hier findet ihr alle weiteren Infos.

Jetzt bleibt mir nur noch eins: Die virtuelle Champagner-Flasche an der Bugwand unseres neuen Flagschiffes zerschellen zu lassen und die erste Parade für eröffnet zu erklären!


Folge einfach nachhaltigs Pinnwand „[EiNaB] April 2015“ auf Pinterest.

18.03.15

Gastbeitrag: Motorik-Spiele

Heute ist ein schöner Tag, sonnig, warm, frühlingshaft. Und heute ist auch der Tag, an dem zum ersten Mal ein Gastbeitrag von mir woanders erscheint, nämlich bei der Kellerbande. Ich freu mich sehr, dort zu Gast zu sein! Inspiriert von der Reihe über Motorik-Spiele für Kinder habe ich überlegt, was denn meiner Kleinen Freude bereiten könnte. Herausgekommen ist ein kleines Fädelspiel. Ganz im Sinne des Upcyclings habe ich nur Materialien verwendet, die ich bei mir zu Hause gefunden habe. Also, auf zum Motorik-Spiele-Mittwoch!

Upcycling Spielzeug

16.03.15

Fix it - Jeans flicken und kürzen

Nachdem Maria ihre neue Blogparade "Fix it - Reparieren ist nachhaltig" ins Leben gerufen hatte, habe ich überall in unserer Wohnung Dinge gesehen, die dringlichst repariert werden müssen. Besonders Klamotten. Ich habe unter dem Nähtisch eine ganze Kiste voll mit Klamotten, die geflickt, gestopft, gekürzt oder umgenäht werden müssen. Und am Wochenende hatte ich ein bisschen Zeit, wenigstens etwas davon in Angriff zu nehmen.

Jeans flicken und kürzen
Sehr ärgerlich: Löcher an der Schenkelinnenseite. Da ich fast ausschließlich Fahrrad fahre (wir haben kein Auto), ist diese Stelle durch den Sattel besonders beansprucht und wird bei jeder meiner Hosen als erstes fadenscheinig.
Um die Stellen zu reparieren, habe ich ein Stück Jeans von innen auf die Löcher genäht. Dann bin ich von außen im Zick-Zack über die ganze Breite gegangen, um die Löcher zu schließen und weiteres Ausfransen zu verhindern.


jeans flicken 2

Diese Hose war mir außerdem schon immer zu lang. Als ich sie mir gekauft hatte, war das Umkrempeln von Hosenbeinen gerade total in. Also bin ich mit zweimal umgeschlagener Krempe durch die Straßen getigert, wobei ich mir den Saum der Hose schön abgelaufen habe. Nunja, ich wollte die Hose ja eh kürzen.
Ich habe eine ziemlich gute Video-Anleitung gefunden, wie man Hosen mit dem Original-Saum kürzt. Das Abmessen, Ausrechnen, und das Rumgefrickel mit vier Lagen Jeans hat mich etwas Schweiß und Nerven gekostet, aber dafür kann ich meine Hose jetzt in einer anständigen Länge tragen.

Original Saum

Jeans kürzen mit Orignal Saum

Eine Hose "für Fein" wird sie wohl nicht mehr, aber mit Kleinkind und Garten gibt es ja genug Einsatz-Möglichkeiten für eine Arbeitshose.
Ich freue mich sehr über diese neue Link-Party, wo ich ab jetzt hoffentlich regelmäßig teilnehmen werde (zur Freude meiner Näh-Kiste.)

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Verlinkt bei Fix it!

11.03.15

Küchen Upcycle: Spüllappen aus altem Handtuch

Als ich diesen Beitrag zur Müllvermeidung in der Küche bei Maria gelesen habe wusste ich: Das mach ich auch! Was für eine tolle Idee, aus alten Handtüchern einfach und unkompliziert Spüllappen zu schneidern. 
Handtücher, zu alt zum Gebrauch, zu gut zum Wegwerfen, finden sich stapelweise in meinem Schrank. Man wirft ja nichts weg, wer weiß, wozu man sie noch brauchen kann? In diesem Falle für neue Lappen. 

Upcycling Tücher

Der alte Spülschwamm aus dem Naturladen, auf Basis nachwachsender Rohstoffe und zum Abkochen geeignet, hat mich nie überzeugt. Nach einmaligem Durchwaschen wurde er schon fadenscheinig, nach mehrmaligem Gebrauch geruchlich fragwürdig. Ein neuer Lappen war schon lange fällig, der Upcycle Beitrag kam genau richtig. 
Ich habe ein kleines Handtuch genommen, daher ist die Form meiner Spüllappen etwas anders geworden. Ich habe 5 Lappen aus einem Handtuch gewonnen, und ich bin hoch zufrieden! Die Lappen liegen perfekt in der Hand. Sie sind schön groß und weich, dabei aber durch die doppelte Lage sehr stabil. Doppelt gelegt wirken sie wie ein Schwamm. 

Genähte Lappen, klein und groß

Es mag komisch anmuten, über Putzlappen in Verzückung zu geraten, und doch tue ich genau das. Diese Lappen sind umweltfreundlich, praktisch, hygienisch und ich konnte einen abgelegten Gebrauchsgegenstand einer neuen Bestimmung zuführen. Herz, was willst du mehr?

Verlinkt beim Werkeltagebuch.

06.02.15

Kräuterregal

Manch' Ding will Weile haben. So auch unser Vorhaben, das Kräuterregal, das über dem Herd hängt, zu reparieren und aufzubessern. Von der Vormieterin übernommen, hing das alte (Ikea?) Regal recht windschief an der Wand, mehr als ein paar Gewürzgläschen und Tassen wollt' ich gar nicht draufstellen, aus Angst, das Ganze kommt mir entgegen. 
Letztes Wochenende war es dann soweit, das Regal wurde "gepimpt". Erstmal wurde alles ordnungsgemäß gesäubert und verleimt. Alte Schraubgläser an die Unterseite des Regals geschraubt, mit Kräutern befüllt, ergeben jetzt ein prima Gewürzregal! Hier eine Anleitung in Bildern.


Deckel anbringen









An die Unterseite des Regals werden die Metalldeckel von passenden Schraubgläsern geschraubt. Natürlich muss man darauf achten, in welcher Reihenfolge die Gläser später mal hängen sollen. Drei Schrauben, zu einem Dreieck angeordnet sind am stabilsten. Der Deckel wird so am wenigsten beansprucht und wackelt nicht. Die Löcher haben wir mit einer alten Gürtel-Stanze  (Lochzange) gemacht. 


An der Wand









Befüllen und Zuschrauben






Et voilà. Schnicke, oder? ;-) 

Ich habe diese Idee einmal in einer befreundeten WG gesehen, vor gefühlten 100 Jahren, und ich habe mir fest vorgenommen, das auch einmal nachzumachen. Nicht nur wird man die ollen Plastiktütchen und -döschen los, in denen das Gewürz sonst immer daher kommt, es spart auch noch Unmengen Platz! Ich freue mich, wenn ihr euch inspirieren lasst und vielleicht auch einen "vertikalen Gewürzspender" in eurer Küche anbringt. 

Verlinkt bei: Upcycle-Dienstag im Februar , und bei: 




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