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15.08.15

Im Urlaub...


...
sind wir endlich wieder an der Ostsee
...

...
finde ich Schätze
...

...
zelten wir unter der Treppe
...

... 
haben wir einfach Urlaub!


21.04.15

Frühlingsfrische. Selbst-Organisation III

Ich mache den Frühling verantwortlich. Die Sonne strahlt seit Tagen warm und wohlig auf das Land, der Himmel könnte wolkenloser nicht sein - der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Alles grünt und blüht, frische Triebe sprießen, die Natur macht ihren eigenen Frühjahrsputz. Es liegt definitiv der Neuanfang in der Luft. Dieses Jahr spüre ich die Energie und Kraft, die im Frühling liegt, ganz besonders. Es ist eine Drehung um 180 Grad, die die Natur gerade vollzieht, ein immenses Kraftaufgebot, das geradezu mühelos, ja - natürlich vonstatten geht. Dieses Jahr spüre ich eine eigentümliche Ruhe, die der Frühling auf mich ausstrahlt. Eine eigentümliche Kraft, die dem Herbstgefühl nicht unähnlich ist. Wo ich im Herbst meine Kräfte sammle um mich auf mich selbst zu besinnen, sammele ich dieser Zeit meine Kraft, um mich der Welt zu öffnen. Ich fühle mich entspannt und ausgeglichen, bereit, einem gleißenden Sommer zu begegnen.

Flylady

Wer weiß, vielleicht wird dieses entspannte Gefühl aber auch durch meine neue Wohnung hervorgerufen. In der Tat, meine Wohnung ist kaum wiederzuerkennen. Wer hätte gedacht, dass sich innerhalb nur einer Woche mein ganzes Aufräumverhalten verändert? Durch die Abend- und Morgen-Routinen kann quasi keine Unordnung aufkommen, und ich... ich muss nicht aufräumen. Vielleicht ist doch alles nur eine Frage der Definition: Eine Routine ist kein Aufräumen, daher muss man in einer ordentlichen Wohnung nicht aufräumen. Heureka!
Der Frühling und ich, wir schwingen dieses Jahr gleich. Ich kann mir seine Kraft und Frische zunutze machen: Wenn es morgens schon so schön warm und hell ist, dann macht es mir nichts, ein paar Minuten ins Wegräumen zu investieren. Kurz und gut: Wir haben nun eine Morgen-Routine und eine Abend-Routine etabliert. Schön gestaltet (das Notwendige sollte immer auch ästhetisch sein, nicht wahr?) hängt unser Plan in der Innenseite des Küchenschrankes: Nicht zu offensichtlich, aber immer präsent. 

hier hängt der Aufräumplan

Und lässt Platz für weitere Pläne.

24.02.15

Winter im Garten


Wenn man so durch meine bisherigen Beiträge blättert, könnte man den Eindruck erhalten, ich würde das Haus gar nicht verlassen. Außer ein paar lausigen Spatziergängen war der Winter doch sehr häuslich, beschränkt auf Backen, Kochen, Basteln. Aber, um ehrlich zu sein, Herbst und Winter sind meine liebsten Jahreszeiten. Ich liebe es, mich in meine vier Wände zu verkrümeln und kreative Gemütlichkeit zu zelebrieren. Allerdings, wenn die Blumen wieder ihre Köpfchen aus der Erde strecken, die ersten zarten Knospen an der wärmer werdenen Luft schnuppern, dann freu ich mich doch wieder auf den neuen Frühling. Der Wechsel der Jahreszeiten hat etwas so unheimlich Tröstliches, nicht wahr?


Im Frühjahr also legen wir wieder los in unserm Garten, 1000 Quadratmeter Natur, unser eigen. Aber auch der Winter war durchaus keine gartenfreie Zeit - Schneeschippen war angesagt.


Und wenn der März dann kommt, so werden auch wir, dem Bauern gleich, die Rösslein anspannen und unsere Felder und Wiesen instand bringen.

07.12.14

Sonntagsfreude - Neues, Helles, Frisches


Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.

nach einer Idee von kreativberg


Auch wenn das Wetter grau und kalt, die Tage kurz und dunkel sind, zieht überraschend viel Helles, Neues, Freundliches in unsere kleine Wohnung ein. Manches Neue ist schon uralt und lange im Familienbesitz, wie zum Beispiel der kleine Mönch, der ganz verträumt duftenden Rauch verschmaucht...


Zusammen mit den Engelchen aus Bronze, die ich vor langer Zeit von meiner Mutter zum Nikolaus geschenkt bekommen habe, steht der kleine Mönch auf unserem Jahreszeiten-Fensterbrett, das sich heute endlich weihnachtlich herausputzen durfte. 


Der Wochenmarkt versorgt uns auch im Winter mit frischem Obst und Gemüse,


...so dass  auf dem Herd ein Eintopf  aus frischem Gemüse köcheln kann - definitiv eine Sonntagsfreude :)

Das Teeregal hat einen wohlverdienten, lang ersehnten Winterputz erhalten. Alte Gläser, neu beschriftet, präsentieren allerlei Gutes gegen Krankheit und schlechte Laune. 

Im Flur warten die Plätzchendosen auf neues Futter - und wir mit ihnen. Heute, wenn es dunkel geworden ist, nach einem erfrischenden Spaziergang, wollen wir Plätzchen backen.


Wir entzünden die zweite Kerze am Kranz, singen Adventslieder, trinken warmen Tee und genießen die letzen, innigen Stunden des zweiten Advents. 








01.12.14

Adventsfreuden

Viel ist geschehen in dieser Woche, Deadlines auf der Arbeit, Adventsvorbereitungen, die Handwerker waren auch noch mal kurz da. So habe ich es nicht geschafft, meine Sonntagsfreue gestern bei kreativberg zu posten. Ich hatte aber trotzdem Sonntagsfreuden, das auf jeden Fall!
Wir haben es gestern trotz allem geschafft, ein paar ruhige, besinnliche Momente zu genießen.

Den Adventskranz binden...




Plätzchen backen...




... und naschen...


Abends dann den Kranz entzünden und Lieder singen....









26.11.14

Adventsgeschäft


Tannenzweige gehören unverbrüchlich zum Advent. Den Adventskranz zu binden ist eine Tradition, die mich mehr als alles andere auf die Weihnachtszeit einstimmt. Die Zweige habe ich immer aus dem eigenen Garten oder dem Garten meiner Familie bekommen. Nun, da meine Eltern und uns mehrere Bundesländer trennen, und der Garten, den wir seit diesem Herbst übernehmen durften, kein Nadelgehölz birgt, habe ich meine Tannenzweige heute auf dem Wochenmarkt besorgt. 






Die Blumenhändlerin, eine unheimlich sympathische Frau, kommt leicht mit ihren Kunden ins Gespräch, und so hatten auch wir ein kleines Schwätzchen über das How-To des Adventskränzebindens. Als es ans Bezahlen ging, hatte die Gärtnerin vergessen, dass ich zwei Bündel jener Zweige gekauft hatte, und begann, ihre Rechnung mit nur einem anzufangen. Ich sagte ihr, dass ich zwei genommen hätte. Sie hielt kurz inne, lachte mich an und meinte, das sei jetzt sehr ehrlich von mir gewesen. 
Ich antwortete (sinngemäß), dass ich ganz bewusst meine Waren auf dem Markt kaufe, um die einzelnen Verkäufer zu unterstützen. Da werde ich nicht anfangen, die Blumenfrau um drei Euro für Zweige zu behumpsen - erst Recht nicht, wenn ich davon einen Adventskranz binden will, ein Symbol, das uns auf die Ankunft Christi vorbereiten soll. 





Nach Hause gefahren bin ich mit dem guten Gefühl, das Richtige getan zu haben. 


21.11.14

Novembermorgen

Raus aus dem Haus, raus aus der Komfort-Zone. Durch Zufall entdeckte ich diesen Post bei Lena von zauberflink, und neben ihren wunder- wunderschönen waldorf-inspirierten Puppen fanden sich da diese beiden Sätze:

1. Häufiger etwas Neues ausprobieren und die eigene Komfort-Zone verlassen und
2. Den Kindern räumlich und zeitlich unbegrenztes Spiel in der Natur ermöglichen


Das hat nachgeklungen in mir. Manchmal finden sich die besten Inspirationen ganz zufällig (oder doch nicht zufällig?). Ich gebe zu, meine Komfort-Zone beschränkt sich zur Zeit auf die Küche, mein Nähtischchen, vielleicht noch der Garten. Der Spielplatz gehört seit dem ersten Bodenfrost nicht mehr dazu. Wie schade! Meine Tochter ist, wie meine Mutter es mal so schön ausdrückte, ein richtiges Outdoor-Baby. Nach dem Frühstück drückt sie mir ihre Stiefel in die Hand und möchte am liebsten sofort raus. Sie liebt ihre Kita, und ich freue mich an ihrer Freude, jeden Morgen den Weg dorthin mit mir zu beschreiten. Nun war sie die ganze Woche über krank. Wohin sollte uns der allmorgendliche Ausflug führen?


Also kochte ich mir warmen Tee, packte mich und mein Kind warm ein und spazierte eines schönen Novembermorgens zu dem menschenverlassenen Kinderspielplatz an der Ecke. 


Nass, kalt, grau, und doch genau das, was wir gerade brauchte. Auch wenn meiner Tochter ihre eingeschränkte Bewegungsfreiheit qua Winterstiefel und Schneeanzug nicht gefielen, das Spiel im nassen Sand umso mehr. Auch aus klammkalten Sand lassen sich Birnen, Eiskugeln und Seesterne formen. Ein leise Erinnerung an den letzten Sommer huschte kurz vorbei, um sich im taubenetzen Spinnweb zu verlieren. 


Der Morgen war ruhig, die Luft frisch, und überall sah man noch die letzten Boten des vergangenen Herbst. Nein, keine Boten des Vergangenen! Rosen im Rauhreif, Himbeeren, erkaltet vor der Reife, die Einheit aus Blühen und Vergehen, das ist der späte Herbst.



Das hat uns gut getan. Zu Hause angekommen, im Komfort der eigenen vier Wände, im Fluss der täglichen Aufgaben, ist es gut zu wissen, wie leicht es ist, einfach los zu gehen. 

17.11.14

Königskuchen

Es ist Herbst, ja fast schon Winter. Meine liebste Jahreszeit. Die Zeit der Einkehr, Ruhe und Geborgenheit. Es ist die Zeit im Jahr, da ich mir Wollsocken überziehe, einen warmen Tee aufbrühe und bei Hörbuch und Kerzenschein Handarbeiten für ein behagliches Heim schaffe. Oder mit meinem Kind durch Blätterberge tolle. Oder einen üppigen Kuchen backe.





Königskuchen - der Name ist nicht umsonst gewählt. Sehr königlich und luxuriös fühle ich mich beim Bereiten und Verspeisen dieser Köstlichkeit. Im Grunde handelt es sich um einen einfachen, sehr reißfesten Rührteig, der mit Korinthen, Orangeat, Zitronat, Mandeln, Walnüssen und dergleichen mehr angereichert wird. Der Teig muss so fest sein, dass er die schweren Zutaten gut tragen kann - und diese dürfen gut die Hälfte des Kuchens ausmachen! Rezepte finden sich bei Marions Kochbuch oder hier bei lecker.de.





Da ich Früchte- und Gewürzbrot in allen Varianten liebe, ist die genaue Zusammensetzung des Königskuchen fast schon egal. Diesmal war es eine Mischung aus Rosinen, Orangeat und Zitronat und Walnüssen. Das ganze getoppt mit Schokoguss und noch mehr Walnüssen.





Ein Kuchen, süß und kräftig, genau das Richtige bei diesem Wetter. 



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